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Mama geht arbei­te­ten. Na und?

Mama geht arbei­ten, na und?

Erst eine kur­ze Geschich­te von zwei Frauen.

Die erste hat ein Stu­di­um abge­schlos­sen, dann einen rei­chen Mann gehei­ra­tet, muss­te nicht arbei­ten, also hat sie die Arbeit hin­ge­schmis­sen. Als sie 40 war, wur­de sie von ihrem Mann ver­las­sen und muss­te als Nan­ni anfan­gen. Als sie 50 wur­de, muss­te sie das Haus ver­kau­fen, in dem sie wohn­te, weil ihr es zu teu­er wurde.

Die ande­re hat­te ähn­lich ange­fan­gen. Stu­di­um, Arbeit, Hei­rat, mit dem Unter­schied, dass sie nie auf­ge­hört hat zu arbei­ten und sich wei­ter zu bil­den. Mit 35 und mit zwei Kin­dern hat­te sie ange­fan­gen Schwe­disch zu ler­nen, um nach Schwe­den zu zie­hen. Jetzt ist sie 55 und will Ara­bisch ler­nen, damit sie in Dubai bes­se­ren Kon­takt zu Pati­en­ten haben kann (sie ist Ärz­tin). Sie hat für die Zukunft vor­ge­sorgt, damit sie nie­man­dem im Alter zu Last fällt.

Zehn Tipps, um eine unab­hän­gi­ge Frau zu sein:

  1. Beschäf­ti­ge dich damit, was wirk­lich wich­tig ist.

Beschäf­ti­ge dich damit, was dei­nen Wer­ten ent­spricht, oder einen hohen Stun­den­lohn ergibt.

  1. Ver­su­che, die Ober­hand zu gewinnen.

Per­fek­tio­nie­re dei­ne Kom­pe­ten­zen, oder Ver­dien­ste, oder am besten bei­des gleichzeitig.

  1. Ver­ges­se dich nicht.

Küm­me­re dich um dich und um dei­ne Bedürf­nis­se, so kannst du dich auch bes­ser um die Ande­ren und ihre Bedürf­nis­se kümmern.

  1. Inve­stie­re in dich.

Alles, was du in dich inve­stierst, kommt immer zurück, weil du an dich glaubst und dich nicht ent­täu­schen möch­test. Wer in eine Reno­vie­rung der Küche in einer Mit­woh­nung inve­stiert, liegt falsch. Inve­stie­re nur in das, was dir gehört.

  1. Du bist kei­ne Rabenmutter.

Gehst du wie­der arbei­ten? Bei wem hast du die Kin­der gelas­sen? Die Frau lässt die Kin­der allei­ne, der Mann geht nun arbei­ten. Solch eine Mut­ter ist eine „Raben­mut­ter“, solch ein Vater ist fürsorglich.

Hast du von einem Raben­va­ter gehört? So ein Wort exi­stiert in fast kei­ner Spra­che, die „Raben­mut­ter“ in sehr vielen.

  1. Nimm Ver­ant­wor­tung für dein Leben wahr.

Suche kei­ne Aus­re­den. Ich kann nicht arbei­ten, da ich ein klei­nes Kind habe (das Kind ist mitt­ler­wei­le aber schon 10 Jahre 😉

  1. Höre nicht auf, ratio­nal zu denken.

Am Ver­lo­bungs­tag, in die­sem Moment denkt die Frau sehr oft an die Fami­lie, an die Kin­der, wie wird das Kin­der­zim­mer aus­se­hen – und bei man­chen bleibt es dabei.

  1. Wel­ches sind dei­ne Glaubsätze?

Wenn du denkst, dass Frau­en nichts auf die Bei­ne stel­len kön­nen, suchst du sol­che Frau­en um dich her­um. Wenn du aber glaubst, dass Frau­en unter­neh­mungs­fä­hig sind, dann suchst du die Gesell­schaft von sol­chen Frau­en. Die Frau­en ken­nen sich damit aus, womit sie sich aus­ken­nen wollen.

  1. Triff Ent­schei­dun­gen.

Den­ke immer dar­an, wenn du kei­ne Ent­schei­dung triffst, triffst du auch eine. Näm­lich, du ent­schei­dest dich dafür, dass jemand anders für dich entscheidet.

  1. Gebe das Geld bedacht aus.

Kau­fe das, was du brauchst und nicht, was du willst. Dafür kommt noch die Zeit. Die Frau fin­det immer eine Phi­lo­so­phie, um einen Ein­kauf zu rechtfertigen ;-).

Oder? J