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Es geht nicht nur dar­um, sich gut zu organisieren.

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Es geht nicht nur dar­um, sich gut zu organisieren

Das ken­nen wir alle, die gut orga­ni­sier­ten Frau­en, die immer per­fekt aus­se­hen, obwohl sie zwei Kin­der haben und berufs­tä­tig sind (mit mehr als zwei Kin­dern wird es immer schwie­ri­ger ;-)). Es soll­te uns mal durch den Kopf gehen, sie zu fra­gen: „Wie machst du denn das?“, krie­gen wir die Ant­wort: „Ach weißt du, das ist Sache einer guten Orga­ni­sa­ti­on“. WTF? Das heißt doch, das du dich nicht gut orga­ni­sie­ren kannst…oder?

Orga­ni­sa­ti­ons­mei­ste­rin, na und? Prioritäten!

Obwohl ich die Orga­ni­sa­ti­ons­mei­ste­rin bin, betrifft es mich anschei­nend auch. War­um? Weil das nicht nur die Sache eige­ner Orga­ni­sa­ti­on ist, son­dern der gesetz­ten Prioritäten.

Wenn ich jetzt ver­su­che online, mit wert­vol­lem Con­tent, aktiv zu sein, lie­gen mei­ne Prio­ri­tä­ten ganz wo anders, als wenn ich eine Influ­en­ze­rin wäre. Nein, ich habe nichts gegen Influ­en­ze­rIn­nen, das ist nur ein Bei­spiel der Prioritätensetzung.

Es stimmt nicht.

Um es ganz frech zu sagen, das mit der per­fek­ten Orga­ni­sa­ti­on stimmt gar nicht!!! Das ist nicht nur die Orga­ni­sa­ti­on, das sind auch unse­re Prioritäten.

Ja genau, auch wenn du super orga­ni­siert bist, aber zu per­fek­tio­ni­stisch bist oder du ein­fach zu viel machst, dann schaffst du nie alles.

Ver­steht mich bit­te nicht falsch, es geht nicht dar­um, dass eine gute Orga­ni­sa­ti­on nicht wich­tig wäre, im Gegen­teil. Der Mensch braucht Struk­tu­ren, man­che brau­chen es mehr, man­che weni­ger. Es gibt kaum Men­schen, die in einem Cha­os leben, alles auf die Rei­he krie­gen und damit zufrie­den bin. Ich ken­ne auf jeden Fall kei­ne. Kennt ihr welche?

Orga­ni­sa­ti­on und Molekularebiochemie

Orga­ni­sa­ti­on ist kein Hexen­werk, ich sag viel­mehr, jeder kann es ler­nen, das ist doch auch kei­ne Molekularebiochemie.

Aaa­aber, auch wenn du sehr gut orga­ni­siert bist, irgend­wann kommt der Moment, in dem kei­ne Tech­nik der Orga­ni­sa­ti­on hilft….wenn du zu viel auf dich nimmst. Da hilft dir kei­ne Orga­ni­sa­ti­on, kei­ne Tech­nik für Zeit­ma­nag­ment (ich has­se die­sen Begriff) – da musst du dei­ne Prio­ri­tä­ten anders setz­ten und auf etwas verzichten.

Klar kann man erst mal ver­su­chen, den eige­nen Per­fek­tio­nis­mus run­ter zu schrau­ben. Oft hilft das, mei­stens muss man aber über­den­ken, was für uns tat­säch­lich wich­tig ist.

Dele­gie­ren 

Nicht jede Auf­ga­be muss du selbst erle­di­gen, nicht jede Auf­ga­be ist wich­tig, nicht alle Auf­ga­ben, die die ande­ren für dich haben, muss du über­neh­men und, obwohl es bru­tal klingt, nicht jede Per­son ist gleich wichtig.

Was ist wich­tig? Es ist wich­tig, dass man lernt, dass man Prio­ri­tä­ten setzt.

Wow, was sie nicht sagt, das ist doch nichts Neues. 😉

Nein, ist es nicht. Ich kann für dich aber ger­ne zusam­men­fas­sen, was genau dar­auf Ein­fluss haben kann, dass dei­ne Pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on nicht funktioniert.

Wenn mei­ne Kli­en­tin mir sagt, dass sie zuhau­se gelernt hat, dass man nie „Nein“ sagen darf, dann ist das für mich die Bau­stel­le, mit der man anfan­gen muss.

Wie lernt man “Nein” zu sagen?

Wenn sie nie gelernt hat „Nein“ zu sagen, dann kann sie auch kei­ne Prio­ri­tä­ten set­zen und mit Pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on kommt sie auch nicht wei­ter. Sie muss mir sagen, was sie zuerst machen möch­te, was sie spä­ter macht, was sie gar nicht macht und was mit den Auf­ga­ben pas­sie­ren kann. Kann man sie dele­gie­ren? Sind sie tat­säch­lich wich­tig, oder kann man dar­auf verzichten?

Du kannst ganz ger­ne auch anders dei­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen, aber unter der Bedin­gung, dass das dei­ne bewuss­te Ent­schei­dung ist und dir die Kon­se­quen­zen auch klar sind.

Wortwörtlich….meckere dann nicht, dass du zu viel machst, zu wenig ver­dienst und nie­mand dei­ne Bemü­hun­gen lobt.

Wenn du das noch auf ande­re Aspek­te dei­nes Lebens über­trägst, geht es eigent­lich dar­um, dass du zufrie­den, gut gelaunt, glück­lich und vor allem gesund bist, statt stän­dig beschäf­tigt und ver­zwei­felt zu sein.

Alles schaf­fen

Unser Pro­blem ist nicht, dass wir nicht pla­nen kön­nen (obwohl man­che kön­nen es tat­säch­lich nicht).

Wir wis­sen halt oft nicht, was für uns wich­tig ist. Das Pro­blem betrifft öfter Frau­en als Män­ner (obwohl man­che dasauch betrifft;-))

Die Frau­en den­ken mei­stens, dass sie ALLES schaf­fen müs­sen, das Wich­tig­ste dabei ist nur die Organisation.

DAS IST BLÖDSINN!!!

Das Wich­tig­ste ist, was dir wich­tig ist und was lie­gen blei­ben kann.

Also, was bleibt heu­te liegen?