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Acht­sam­keit ja, aber was ist das?

Was ist Acht­sam­keit (engl. Mindfulness)?

Das ist eine sehr spe­zi­fi­sche Art von Auf­merk­sam­keit, die auf den Augen­blick fokus­siert ist, in dem wir uns gera­de befin­den, ganz bewusst und ohne zu bewer­ten (Jon Kabat-Zinn, 1990).Wir sol­len die Welt genau so erfah­ren, wie sie ist.

Das ist das Bewusst­sein über die äuße­ren Ereig­nis­se (ande­re Men­schen und Gege­ben­hei­ten) und dar­über, was in unse­rem Inne­rem pas­siert (sub­jek­ti­ve Gefüh­le, Gedan­ken, Emo­tio­nen), in jedem Augen­blick unse­rer Exi­stenz. Das Ziel ist das bewuss­te Erle­ben des­sen, was uns pas­siert und begegnet.

Wor­an arbei­tet man bei Achtsamkeit?

Das Trai­ning kon­zen­triert sich auf die Arbeit mit unse­rem Kör­per, auf unse­re Gedan­ken und Emo­tio­nen. Dabei sol­len wir ler­nen, unse­ren Kör­per, unse­re Gedan­ken und Emo­tio­nen wahr­zu­neh­men und zu akzep­tie­ren, ohne sie zu beur­tei­len, ohne dage­gen zu kämp­fen. Das ist rei­ne Akzep­tanz des­sen was IST.

Es soll­te zu Befrei­ung von der Ten­denz füh­ren, die uns ver­lei­tet, auto­ma­tisch auf unse­re Gedan­ken und Emo­tio­nen zu reagie­ren (Segal et al., 2002).
Acht­sam­keit erlaubt uns, unser Bewusst­sein zu erwei­tern, unse­re Emo­tio­nen und Gedan­ken wahr zu neh­men und damit von dem gewohn­ten Sche­ma abzu­wei­chen oder sie so zu ver­än­dern, dass sie uns zu Gute kom­men und uns nicht hindern.

Das ist auch eine Metho­de, aus der Stress­spi­ra­le her­aus­zu­kom­men und sich von bestimm­ten Situa­tio­nen, die uns bela­sten, zu distanzieren.
Wenn man mit sich acht­sam umgeht, kann man Äng­ste und Schwä­chen über­win­den oder am Anfang zumin­dest mil­dern. Wenn man eige­ne Emo­tio­nen und Gedan­ken ver­steht, ver­steht man auto­ma­tisch auch die ande­ren Per­so­nen bes­ser und man ist bereit, bes­se­re und tie­fe­re Kon­tak­te aufzubauen.

Acht­sam­keit lehrt uns Empa­thie und Akzep­tanz, nicht nur gegen­über den Ande­ren, son­dern auch gegen­über uns selbst.

Vor­tei­le der Acht­sam­keit 

Dass Acht­sam­keit wich­tig ist, bele­gen vie­le wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen und Expe­ri­men­te in der Psy­cho­lo­gie und Neurobiologie.
Sie lin­dert die psy­cho­so­ma­ti­schen Sym­pto­me, hilft uns in Kri­sen­si­tua­tio­nen klar zu kom­men, ver­bes­sert unse­re psy­chisch-phy­si­sche Kon­di­ti­on, was sich direkt posi­tiv auf unser Befin­den auswirkt.

Alle die­se Fak­to­ren berück­sich­tigt man in vie­len Län­dern, wo man spe­zi­el­le Coa­chingstun­den für Pati­en­ten anbie­tet, damit sie ihre Acht­sam­keit trai­nie­ren kön­nen und somit auto­ma­tisch gesün­der wer­den. Auch die Zahl der wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen in dem Bereich wächst von Jahr zu Jahr.

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