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Von Auf­merk­sam­keit, dem inne­ren Schwei­ne­hund und viel Hoffnung

Wer auf­merk­sam ist sieht und erlebt schö­ne Dinge

Wer nicht auf­merk­sam sein kann, ver­passt all­zu ger­ne die schö­nen Sei­ten des Lebens. Nur wer auf­merk­sam ist, sieht und erlebt Din­ge, die ande­re nicht sehen und nicht erle­ben. So wird das Leben bun­ter und abwechs­lungs­rei­cher. Daher kann ich dir nur raten: Bleib auf­merk­sam! Man ver­passt viel, wenn man nur am Ren­nen ist. Wer durch das Leben hetzt, kommt viel­leicht schnel­ler ans Ziel, aber er ver­passt die Schön­hei­ten und Beson­der­hei­ten links und rechts des Weges. Und wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel! Es ist viel bes­ser und ver­mit­telt mehr Glück, wenn man ab und zu auch mal anhält, sich umschaut und den Moment genießt … wenn du dei­ne Zeit genießt.

Über­le­ge, wo du stehst und wohin du willst.

So kannst du bes­ser pla­nen und viel mehr errei­chen, ohne dich selbst dabei zu verlieren.

Doch hier fan­gen die Pro­ble­me – oder nen­nen was das bes­ser: die Auf­ga­ben – erst so rich­tig an. Denn es ist nicht ein­fach, sich auf den Weg zu machen und aus der Kom­fort­zo­ne her­aus zu tre­ten. Fan­ge damit an, dass du dir über­legst, wohin du willst. Vor allem, wie du dei­nen All­tag planst und bewäl­tigst. Es geht also dar­um, den berühm­ten Inne­ren Schwei­ne­hund zu über­win­den. Und wir wis­sen alle, dass das viel leich­ter gesagt ist als getan. Oft­mals neh­men wir uns viel vor und machen wenig oder gar nichts. Doch wor­an liegt das? Schein­bar Wol­len wir ja was machen, tun es dann aber doch nicht.

Per­spek­ti­ve

Meist ist es eine Fra­ge der Per­spek­ti­ve. Wenn wir uns etwas vor­neh­men und dann nur all die vie­len Auf­ga­ben und Schrit­te sehen, die mit der Errei­chung es Ziels ver­bun­den sind, sind wir schon gründ­lich demo­ti­viert. Der Berg erscheint zu hoch zu sein? Dann fan­gen wir erst gar nicht an, ihn zu bestei­gen. Ein chi­ne­si­sches Sprich­wort sagt: „Kei­ne Ent­fer­nung, auch nicht fer­ne Ber­ge und wei­te Ozea­ne, kön­nen Leu­te mit Beharr­lich­keit dar­an hin­dern, ihr Ziel zu errei­chen“. Genau dar­um geht es. Und Beharr­lich­keit bzw. Aus­dau­er kann man sich am besten antrai­nie­ren, wenn man Schritt für Schritt han­delt und sich kon­ti­nu­ier­lich vor­wärts­be­wegt. „Jede Rei­se beginnt mit dem ersten Schritt.“ ist eine euro­päi­sche Weis­heit, die eigent­lich nichts ande­res ausdrückt.

Das Geheim­nis des Vor­wärts­kom­mens besteht dar­in, den ersten Schritt zu tun.

Am besten fängt man also damit an, die ersten Schrit­te zu pla­nen und umzu­set­zen. Sobald sich erste Erfol­ge ein­stel­len, stei­gert das die Moti­va­ti­on. Dabei scha­det es auch sicher nicht, sich zu beloh­nen, wenn man erste Teil­erfol­ge erzielt hat. Auf die­se Wei­se kann man lang­fri­stig die größ­ten Wege zurück­le­gen und die größ­ten Zie­le errei­chen. Auf die­se Wei­se habe ich es geschafft, in einem damals für mich frem­den Land, mit einem Säug­ling in den Armen (oder im Kin­der­wa­gen) zu kochen, den Haus­halt zu bewäl­ti­gen und neben­bei noch erfolg­reich zu studieren.

Ich und vie­le ande­ren kön­nen es, dann KANNST DU das auch!!! Ab und an braucht man am Anfang ein wenig Unter­stüt­zung und Anre­gung, dann lernst du es aber und es läuft. Glaub es mir, das kannst du!!!

Hil­fe suchen und anneh­men können.

Bei der Hil­fe­su­che ist es aber wich­tig, dass wir uns an die rich­ti­gen Men­schen wen­den. Das gelingt uns nur, wenn wir die Men­schen in ihrer gesam­ten Erschei­nung sehen und wahr­neh­men. All­zu leicht las­sen wir uns blen­den, wenn wir nur flüch­tig hin­schau­en. Üben wir das Erken­nen der gan­zen Wahr­heit – nur so fin­den wir die Men­schen, die uns gut tun. Den Men­schen, die uns nicht gut tun, kön­nen wir auf die­se Wei­se bes­ser ausweichen.

Wenn du bei dei­nen Plä­nen und Wün­schen Unter­stüt­zung brauchst, kannst du dich ger­ne hier an mich wenden!

Kei­ne Pla­nung ist perfekt.

Es muss aber auch klar sein, dass kei­ne Pla­nung per­fekt ist. Schaf­fe ich alles, was ich geplant habe? Schaf­fe ich alles an die­sem Tag? Wie kann ich ALLE mei­ne Träu­me ver­wirk­li­chen? Ich glau­be, ich wer­de es euch bis zum Ende mei­nes Lebens und noch ein Tag danach wie­der­ho­len: MAN KANN NICHT ALLES SCHAFFEN!!! Auch, wenn die ande­ren sagen: Naja, man braucht nur eine gute Stra­te­gie, nur eine Zau­ber­for­mel. Hey, man schafft es nicht, alles zu machen, alle zu lie­ben, allen gerecht zu wer­den, alles aus­zu­pro­bie­ren und alles in Ord­nung zu bringen!!!

War­um ist für uns klar, dass wir nicht alle Män­ner (oder Frau­en) haben kön­nen (auf jeden Fall nicht an einem Tag), dass wir nicht gleich­zei­tig an allen Enden der Welt sein kön­nen, dass wir nicht alles, was wir im Geschäft sehen, auf ein­mal essen kön­nen und gleich­zei­tig glau­ben wir, dass wir alles machen müs­sen und sol­len, was uns – oder noch bes­ser – den ande­ren durch den Kopf geht, und sie den­ken, dass wir das machen müs­sen und sol­len. Ich mache auch nicht alles und auch nicht non­stop und das sage ich auch! Ich rea­li­sie­re mei­ne Pro­jek­te nach­ein­an­der und wenn mög­lich, nicht alle gleichzeitig.

Rede kein Blech.

Ich bit­te dich, rede kein Blech, dass du so Vie­les machen willst, denn das ver­ur­sacht nur Cha­os und dass du dei­nen A — sch gar nicht hoch kriegst. Fan­ge ein­fach an, blei­be nicht nur beim Pla­nen ste­hen, set­ze es auch end­lich um!!! Nach eini­ger Zeit merkst du, dass du alles schaf­fen kannst!!!

Beschrei­te neue Wege.

Natür­lich ken­nen wir alle auch das Gefühl, dass man sich in einer schwie­ri­gen Situa­ti­on, in einer Ein­bahn­stra­ße befin­det und schein­bar nichts ändern kann. Doch, du kannst was ändern! Wech­sel dei­ne Per­spek­ti­ve, beschrei­te neue Wege. Und wenn du glaubst, die­se neu­en Wege nicht zu fin­den oder zu kraft­los bist, sie zu beschrei­ten, dann lass zu, dass man dir hilft und ent­kom­me dem all­täg­li­chen Wahn­sinn. Albert Ein­stein hat uns die viel­leicht geni­al­ste Defi­ni­ti­on von Wahn­sinn hin­ter­las­sen: Die Defi­ni­ti­on von Wahn­sinn ist, immer das Glei­che zu tun und ande­re Ergeb­nis­se zu erwar­ten”. In die­sem Sin­ne befreie dich von dem Wahn­sinn der ewi­gen Wie­der­ho­lung und ände­re was in dei­nem Leben – wer­de zufrie­de­ner, aus­ge­gli­che­ner und damit auch glücklicher.

Hoff­nung

Gib nie­mals auf, dei­ne Zukunft und dein Glück zu gestal­ten. Hoff­nung kann ein mäch­ti­ger Ver­bün­de­ter sein. Glau­be an dich und dei­ne Kraft, nur dann kannst du Zufrie­den­heit, Gelas­sen­heit und für die schö­nen Din­ge im Leben Zeit gewinnen

Also: Ver­su­che was Neu­es!!! Ver­las­se dei­ne Kom­fort­zo­ne!!! Jedes neue Erleb­nis bringt dich wei­ter und stärkt dich. Vor allem die Sachen, die dir Angst machen. Fan­ge mit klei­nen Din­gen an!!!

Spä­ter wer­den dir die gro­ßen leich­ter fallen.

Pro­bie­re es aus, es lohnt sich!!! Ich z.B. fah­re seeeee­ehr unger­ne Ach­ter­bah­nen und Was­ser­rut­schen. Es ist für man­che viel­leicht komisch, wenn ich sage, dass ich extre­me­re Sachen über­stan­den habe, aber die Rut­schen sind für mich eine Her­aus­for­de­rung. Und? Und ich habe mich neu­lich wirk­lich her­aus­ge­for­dert und bin mit mei­ner Toch­ter meh­re­re, für mich, ganz schlim­men Rut­schen im Erleb­nis­schwimm­bad gefah­ren. Und ich habe es überlebt.

Stel­le dich dei­nen Äng­sten und sieh sie als Her­aus­for­de­run­gen an, die es zu bewäl­ti­gen gibt.

Und bei allem ist eines beson­ders wich­tig: Gib nie­mals auf zu hof­fen, wenn schon, dann lass die Hoff­nung zuletzt ster­ben. Denn auch wenn man alle Blu­men abschnei­det, wird man nie­mals den Früh­ling beherrschen …