Wer sich keine Ziele setzt, wird im Leben nicht viel erreichen.
Es ist auch irgendwie ein Glaubenssatz, oder?
Das ist jedoch alles andere als eine Binsenweisheit, sondern eine Tatsache, die man verinnerlichen sollte. Doch das Setzen von Zielen ist bisweilen schwieriger, als man im ersten Augenblick denken mag. Das Umsetzen ist dann die nächste Hürde, die es zu bewältigen gibt. Doch bleiben wir bei den Zielen. Du solltest dir unbedingt Ziele setzen, die dich herausfordern. Nicht umsonst lautet eine alte Weisheit, dass der einzige Weg zu wachsen ist, sich selbst an seine Grenzen zu bringen.
Zu hoch gesteckte Ziele
Aber das Ziel darf auch nicht zu hochgesteckt sein. Wer sich vornimmt, der erfolgreichste Sänger aller Zeiten zu werden oder wer das nächste Topmodel Deutschlands werden will, wird sehr wahrscheinlich scheitern. Und aus Scheitern kann Frustration entstehen, was dann sehr demotivierend wirken kann, so dass man sich am besten gar keine Ziele mehr setzen möchte. Und damit ist das Potenzial, mehr im Leben zu erreichen, erfolgreich begraben.
Zu niedrige Ziele
Wenn man sich aber zu niedrige Ziele steckt, die man spielend leicht erreicht, kommt man nicht vom Fleck und tritt nur auf der Stelle. Es ist z.B. nicht sehr sinnvoll sich vorzunehmen, zukünftig beim Erlernen einer neuen Sprache jede Woche eine neue Vokabel zu lernen – dann wird man die Sprache nie beherrschen und kann es gleich sein lassen.
Suche dir also Ziele, die dich herausfordern und die gleichzeitig prinzipiell erreichbar sind.
Ziele und Träume
Eng mit den Zielen sind die Träume verbunden, die jeder von uns in sich trägt – oder zumindest die meisten. Denn, wer nicht ab und zu sich mal seinen Träumen und Wünschen hingibt, hört auf, im Leben voran zu schreiten. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass jeder Mensch einzigartig ist, jeder hat eigene Ziele und Träume. Also vergiss nicht, ab und zu mal zu träumen, wer weiß, vielleicht träumst du von deinen Zielen.
Und dann ist da noch die Sache mit den falschen Glaubenssätzen:
Wenn man in falschen Glaubensätzen gefangen ist, steht man sich selbst im Weg. Was meine ich mit Glaubenssätzen? Das sind Vorstellungen davon, wie man selbst, die Mitmenschen und das gesamte Leben sein sollen. Natürlich haben wir alle solche Vorstellungen, sonst könnten wir gar nicht richtig leben. Doch es geht ja um FALSCHE Glaubensvorstellungen, also um Werte und Ideen, die uns in unserer Entwicklung behindern, die uns Steine in den Weg legen auf dem Weg in Richtung Zufriedenheit und Glück.
Deswegen ist es so wichtig, die eigenen Gedanken zu reflektieren und sich darüber im Klaren zu werden, warum man bestimmte Vorstellungen verinnerlicht hat. Sind das wirklich die eigenen Ideen, oder wurde uns das nur anerzogen? Werden wir glücklich mit diesen Werten oder verhindern wir eher, dass wir uns entfalten können? Wenn es dir schwerfällt, darüber zu reflektieren und nachzudenken, lasse dir helfen. Suche in diesem Fall professionelle Hilfe auf und schäme dich nicht deswegen: Du bist nicht der Erste, der solche Hilfe braucht – und wirst auch nicht der Letzte sein. Es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen, vielmehr dumm, diese abzulehnen, wenn man sie braucht.
Ehrlichkeit gegenüber sich selbst
Dabei ist Ehrlichkeit – vor allem gegenüber sich selbst – unglaublich wichtig. Vor allem, was deine Vergangenheit betrifft. Gibt es etwas, was du bereust? Statt dir die ganze Zeit vorzustellen, wie es wäre, wenn.… visualisiere vor deinem geistigen Auge, wie du dein Leben genießt, akzeptiere es und sage dir mit sanfter Stimme: “Ich denke nicht mehr daran, worauf ich keinen Einfluss habe.” Die Kontrolle hast du über das Hier und Jetzt und nicht über das, was war. Was du nicht kontrollieren kannst, muss dich auch nicht kümmern – vor allem nicht bekümmern.
Bedürfnisse
Es ist auch wichtig, die eigenen Bedürfnisse zu kennen und zu akzeptieren, damit man sie befriedigen kann. Dabei geht es nicht um hemmungslosen Egoismus – das ist sicher kein Weg zum Glück. Auch wenn dieser Pfad des Lebens so einfach und leicht erscheint, führt er früher oder später in die Irre. Nur ein solidarisches, von Empathie bestimmtes Zusammenleben mit unserer Umgebung schafft die Grundlage, auf der wir glücklich leben können, denn wir Menschen sind Gemeinschaftswesen, die mit anderen zusammenleben wollen und müssen.
Auch Erwartungen gegenüber anderen, hindern dich weiterzukommen.
Die Menschen neigen dazu zu erwarten. Versuche dich davon zu befreien. Wenn du etwas machst, mach es aus Überzeugung und nicht mit der Erwartung, dass jemand auch etwas für dich tut. Nur dann bist du frei, um dein eigenes Leben so zu gestalten, wie die es willst und wie es dich glücklich macht. Wenn man gibt, sollte man ohne Erwartung einer Gegenleistung geben. Sonst tut man sich und seinen Mitmenschen Unrecht. Erinnere dich an die Menschen, die ohne eine Gegenleistung zu erwarten, etwas für dich getan haben. Es ist doch ein schönes Gefühl. Nach dem Motto: “Wenn ich etwas für dich tue, tue ich auch etwas für mich”. Erwarte nichts, hole es dir selbst!!
Und jetzt werde ich bei den Zielsetzungen ganz konkret:
Wann fängst du am besten mit dem Setzen deiner Ziele an? Ganz einfach: Heute ist ein guter Tag, um anzufangen.
Stell dir dabei folgende Frage: Was willst du erreichen?
Formuliere dein Ziel, bleibe dabei aber realistisch. Plane besser kleine Schritte, um sie zu erreichen, als zu große, bei welchen man zu schnell erschöpft ist und aufgibt. Und vergiss die Pausen nicht – genauso wenig wie Belohnungen, die du dir selbst gibst, wenn du ein Teilziel erreicht hast.
Die nächste Frage sollte sein:
Was kannst du heute, morgen…diese Woche… tun, um dich deinem Ziel zu nähern? Sei dabei ehrlich zu dir selbst und baue nicht künstliche Hürden auf, die dich daran hindern, zu beginnen und dich deinem Ziel zu nähern. Man findet nämlich, wenn man ehrlich ist, immer Ausreden. Heute ist es zu heiß, morgen muss ich unbedingt die Wohnung aufräumen, … all das sind Ausreden, um mir deiner Zielumsetzung erst gar nicht zu beginnen.
Also, bewege deinen A… UND TU ES!!!
Ich drücke dir die Daumen!!! Und vergiss nicht, dass es unglaublich Spaß machen und motivieren kann, wenn man erst einmal angefangen hat und erste kleinere Erfolgserlebnisse mitnehmen konnte. Der Weg ist das Ziel, Schritt für Schritt.
Am besten ist es natürlich, wenn man Gleichgesinnte sucht, die die gleichen oder ähnliche Ziele erreichen wollen. Mit Unterstützung ist man stärker. Dabei kann man sich gegenseitig motivieren und immer weiter anspornen. Eine gesunde Konkurrenzsituation kann dabei nicht schaden, da sie uns ebenfalls dazu anspornt, das Ziel zu erreichen.
Dann wünsche ich dir einen guten Start auf deiner Zielgeraden.
In meinen nächsten Blogs werde ich das Thema „Ziele erreichen“ und „Selbstmotivation“ immer wieder aufgreifen und vertiefen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dann wieder dabei bist,
Einen schönen Tag euch allen und bis zum nächsten Mal,
Eure Agnieszka


