Ich habe eine Deadline
Es gibt Frauen die meeeega motiviert sind und alles mit unglaublicher Uhrmacherpräzision planen und ausführen. Es gibt auch welche, die nur mit dem Wort Deadline wirklich „aufgepowert“ werden und erst dann aktiv und mit Elan arbeiten, wenn die Zeit drängt.
Ich bin so eine. Damit wir die Zeit gut nutzen, sollten wir wissen, wann wir wirklich aktiv sind. Wie wir mit der Zeit umgehen, die wir haben. Ich kann z.B. ein paar Minuten, die ich beim Kochen habe, wenn alles auf dem Herd steht und vor sich hin kocht, dafür nutzen, einen Artikel für meinen Blog zu schreiben. Wer hat gesagt, dass man diese 20 Minuten nicht wirklich effektiv nutzen kann? Es kann sein, dass solche Momente die effizientesten am Tag sind.
In dieser Zeit entstehen oft die besten Ideen und Pläne. Effizienz und gute Zeitnutzung betreffen nicht nur die Aufgaben bei der Arbeit, sondern auch unser privates Leben. Mehr dazu hier.
Nicht alle sind aktiv. Manche sind tot.
Mir ist aber auch klar, dass das nicht die einzige Möglichkeit ist, effizient zu arbeiten. Manche arbeiten mit Deadlines am effizientesten, andere aber nicht, was nicht bedeutet, dass sie schlechter sind. Sie sind halt anders. Seit der Kindheit funktioniere ich besser, wenn ich mehrere Aufgaben habe. Paradox, wenn ich weniger Aufgaben habe, bin ich weniger effizient und die Zeit verrinnt mir zwischen den Fingern.
Es gibt Personen, die mit Deadlines nicht arbeiten können, die die Deadlines stressen und erstarren lassen und ihre Kreativität bremsen, da sie nur an den Termin statt an ihre Aufgabe denken können.
Diese Personen handeln in Prozessen. Wenn sie spüren, dass sie eine Idee haben, dann arbeiten sie, wenn nicht, dann zwingen sie sich nicht dazu.
Und ihr, wie arbeitet ihr, was denkt ihr über die zwei Modelle?


