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Acht­sam­keit und womit ich sie erreiche?

Achtsamkeit

Acht­sam­keit, wie kann ich sie erreichen?

Wei­te­re Übun­gen bzw. Auf­ga­ben für dich 😉 um dei­ne Acht­sam­keit zu fördern.

Vor eini­ger Zeit habe ich euch wei­te­re Auf­ga­ben ver­spro­chen hier. Habt ihr schon eure Haus­auf­ga­be 😉 gemacht und schon mal was aus­pro­biert. Die­ser Blog ist nicht nur zum Lesen da!!
Bewegt euch und ver­sucht was zu ändern, jedes Mal, wenn man aus der Kom­fort­zo­ne aus­bricht, oder zumin­dest nur einen klei­nen Schritt macht, lernt man was Neu­es und sicher Inter­es­san­tes dazu und begibt sich auf den Weg zu mehr Zeit und Zufriedenheit.
So, mei­ne Lie­ben, bevor ich zu eso­te­risch oder wis­sen­schaft­lich wer­de, fan­gen wir ein­fach an.

Auf­ga­be 1. Stil­le Zone

Erschaf­fe mit dem Kind eure stil­le Zone, egal ob zuhau­se, auf der Wie­se, oder im Gar­ten. Nutzt die­sen Ort, um zusam­men die alle euch umge­ben­den Geräu­sche zu erlau­schen oder um die Umge­bung zu beob­ach­ten. Dies kann man auch mit geschlos­se­nen Augen oder Ohren tun, um die Impul­se zu ver­stär­ken. Natür­lich soll­te man hören mit geschlos­se­nen Augen und sehen mit geschlos­se­nen Ohren und nicht umge­kehrt ;-)….ja ich weiß, das war frech (schäm) 

Auf­ga­be 2. Mit­emp­fin­den und für ande­re sorgen

Wenn in der Fami­lie, in der Schu­le oder im Kin­der­gar­ten dem Ande­ren etwas Schlim­mes pas­siert ist, reden wir mit dem Kind dar­über. Vor allem, wenn das Kind die Sache bela­stet. Fra­ge das Kind, war­um es trau­rig ist, was es denkt, was man in so einer Situa­ti­on tun könn­te? Je mehr man die Emo­tio­nen ver­drängt und sie zu miss­ach­ten ver­sucht, desto schnel­ler holen sie uns in ande­ren Situa­tio­nen ein.
Die Gesprä­che über die Gefüh­le mit dem Kind hel­fen ihm, eige­ne Gefüh­le und Emo­tio­nen zu ver­ste­hen und zu steuern.

Auf­ga­be 3. Zele­briert das Essen

Leh­re das Kind, auf­merk­sam zu essen und sich über die Mahl­zei­ten zu freu­en. Schal­te alle berie­seln­den Gerä­te aus. Zeit zum Essen ist die Zeit, in der man sich auf das Essen kon­zen­trie­ren soll­te. Was man in den Mund steckt, wie es schmeckt, wie es sich anfühlt. Brin­ge dem Kind bei, dass man lang­sam und in Ruhe essen soll­te. Das zahlt sich sicher im spä­te­ren Leben aus, indem das Kind kei­ne Pro­ble­me mit Ver­dau­ung und wohl­mög­lich mit Über­ge­wicht hat.

Auf­ga­be 4. Ler­ne rich­tig atmen

Atme zusam­men mit dem Kind. Legt euch am besten auf einen festen Unter­grund, ger­ne auf eine Mat­te, die Hän­de auf dem Bauch. Atmet tief und lan­ge Luft ein und ermu­ti­ge dein Kind dazu. Ver­wei­se es dar­auf, dass man den Atem in den Hän­den auf dem Bauch spü­ren kann. Atme mit dem Kind eini­ge Zeit so ein und aus. Jeder soll es in sei­nem eige­nen Tem­po tun.

Auf­ga­be 5. Sei dankbar 

Die­se Prak­tik hat einen sehr posi­ti­ven Ein­fluss auf jeden Men­schen. Die ein­fach­ste Metho­de ist am besten jeden Tag am Abend die Din­ge auf­zu­schrei­ben, die wir an dem Tag als posi­tiv erlebt haben. Es kön­nen ganz ein­fa­che Din­ge sein wie z.B. „Ich bin gesund“, „Ich habe was Gutes geges­sen“ oder „Ich habe mich mit mei­nen Kin­dern unterhalten“.
Wenn du ein Kind hast, das noch nicht schrei­ben kann, bespre­che es mit ihm, bevor es schla­fen geht.
Somit ent­las­sen eure Gehir­ne euch mit einer posi­ti­ven Bot­schaft in die Nacht und ihr könnt dadurch bes­ser ent­span­nen und schla­fen. Prak­ti­zie­re es jeden Tag, mach es zu eurer Gewohnheit.
Wenn das Kind nicht ver­steht, wie es funk­tio­niert und wonach ihr fragt, brin­ge paar eige­ne Beispiele.

Sprich nach jeder Auf­ga­be mit dei­nem Kind, wie die Auf­ga­be war (schwer/​einfach) und was es dabei emp­fun­den hat (war es angenehm/​oder nicht angenehm).

Acht­sam­keits­trai­ning ist in vie­len Schu­len in den USA und GB zur Basis von Soft-Skills-Aus­bil­dun­gen gewor­den. Auch die Unter­su­chun­gen, die auf die­sem Gebiet statt­fin­den, bele­gen die Wirk­sam­keit der Übun­gen in vie­len Lebens­be­rei­chen. Es gibt Schu­len, in denen man gan­ze Lern­pro­gra­me erstellt, die auf Acht­sam­keit basie­ren. Die Leh­rer die­ser Schu­len bestä­ti­gen die posi­ti­ve Wir­kung der Acht­sam­keit auf die Kin­der. Sie sind kon­zen­trier­ter, weni­ger aggres­siv, dafür mehr empa­thi­scher, sie kön­nen all­ge­mein mit eige­nen Emo­tio­nen umge­hen und kön­nen bes­ser die Kon­se­quen­zen eige­ner Hand­lung ein­schät­zen und all­ge­mein ler­nen besser.
Willst du davon mehr erfah­ren, dann mel­de dich zum Acht­sam­keits-Kurs an. Fin­dest du den Arti­kel inter­es­sant und kennst du jeman­den, den das The­ma auch inter­es­sie­ren könn­te, tei­le ihn.